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BMW R12 Bj. 1943

Eigentlich sollte die BMW R 12 nur fahrbar gemacht werden. Doch nach der Besichtigung stellte sich heraus, dass sich das 70 Jahre alte Motorrad in einen solch schlechtem Zustand befindet, in dem eine Komplettrestauration unumgänglich ist.

Bei genaueren Recherchen stellte sich heraus, dass im Laufe der Jahre viele Teile, durch solche von anderen Modellen, ersetzt wurden.

Daher haben wir in Kooperation mit dem "BMW Veteranen Club Deutschland" begonnen, die fehlenden Teile mit Originalen zu ersetzen und das Motorrad in seinen ursprünglichen Zustand zurück zu setzen.

Nach dem Zerlegen des Krads haben wir eine Aufstellung der zu erledigenden Handlungsschritte erstellt. Komplett gesandstrahlt wurden die noch zu verwendenden Komponenten. Die Instandsetzung des Antriebsstranges ist derzeit noch am laufen.

Nach der Komplettierung der fehlenden Blechteile, wird das Krad im grundierten Zustand nochmal komplett zusammen gebaut, um eventuelle Montageprobleme vor dem Lackieren eliminieren zu können.

In diesem Zustand wurde die BMW R 12 von 1943 in unsere Hände übergeben



Zustand der R12 bei Projektübergabe.

Auf diesen Bildern zeigt sich die BMW zwar als komplettes Motorrad, allerdings nur auf den ersten Blick.

Dem Kenner wird auffallen, dass viele der Blechteile nicht zu diesem Modell gehören und auch sonst das Gesamtbild eher jämmerlich anmutet.  

Nach der Bestandsaufnahme erfolgte das komplette Zerlegen der BMW

Zerlegen des Fahrgestelles.
Motor im abgebauten Zustand.
Rahmen mit Orginallack.
Zylinder und Zylinderdeckel nach der Demontage.
Blick auf die Schwungscheibe.
Blick auf den linken Kolben .
Zerlegtes Motorengehäuse.
Zerlegte Getriebe- und Achsantriebsgehäuse.
Zylinder vor dem Versand zur Schleiferei

Nach der Demontage der Einzelkomponenten vom Fahrgestell wurden Motor, Getriebe, Kardan sowie die Bremsanlagen komplett zerlegt.

Anhand des durch das Zerlegen gewonnenen Gesamtbildes, konnte der Arbeitsumfang durch uns abgeschätzt werden.

Zudem ist durch das komplette Zerlegen des Fahrzeuges die Möglichkeit gegeben, mehrere Arbeitsschritte parallel laufen zu lassen, was eine enorme Zeitersparnis mit sich bringt.

 

Überarbeitung der Einzelkomponenten

Ausgebaute Teile vor der Überholung.
Ausgebaute Teile nach der Überholung.
Getrieberäder im überarbeiteten Zustand.
Abgerissener Anschraubflansch am Kurbelgehäuse.
Rahmen nach dem Sandstrahlen und Grundieren.
Noch verwendbare Originalteile. Der Rahmen und Tank wurden gerichtet und außerdem, der Tank, innenversiegelt.
Überholter Kardan.
Gereinigtes und Glasperlengestrahltes Motorgehäuse.
Neu geschliffene Zylinder.
Neuer, nicht ganz vollständiger Kotflügel. Es fehlen die Befestigunsstreben.

Nachdem das ganze Krad zerlegt war, haben wir begonnen Stück für Stück die Einzelkomponenten zu überholen, zu prüfen und gegebenenfalles zu ersetzen.

Leider konnten in diesem speziellen Fall nur wenig Teile gerettet werden, da das Aufarbeiten der Originalteile wesentlich teurer geworden wäre als die Neubeschaffung.

Hierbei wurdeein besonderer Augenmerk darauf gelegt, keine günstigen Nachfertigungen aus dem Ausland zu verbauen, da diese oft mit recht schlechter Qualität bzw. Passungenauigkeiten zu Tage treten.

Montage vorm Lackieren

Beginn der Vormontage.
Einbau des Hinterrades.

Bei solchen speziellen Fahrzeugen, wie der BMW R 12, erfolgt, bevor die Fahrzeuge zum Lackieren gehen, eine Vorabmontage um die Passgenauigkeit aller Teile zu überprüfen.

Durch den Einsatz von Neuteilen kommt es oftmals zu Passgenauigkeitsproblemen.

Endmontage

Nachdem alle Teile vorhanden und vom Lackierer eingetroffen sind, beginnt die Endmontage.